100 Handy Pornoseiten in Sri Lanka gesperrt
Der oberste Gerichtshof in Sri Lanka hat die zuständige Regulierungskommission für Telekommunikation angewiesen, den mobilen Zugang zu gut 100 Pornoseiten zu sperren, wie örtliche Medien übereinstimmend berichten. Die Entscheidung kommt nach Beschwerden, dass auch Minderjährige auf die Seiten zugreifen könnten. Es betrifft allerdings nur Angebote, die eigene Mitglieder der Bevölkerung zeigen. Ausländische Medien sind nicht betroffen, dies gilt auch für den Pornoladen um die Ecke. Die Regierung hatte schon letztes Jahr gefordert, alle XXX Filme und Publikationen insgesamt zu verbieten. Bereits letztes Jahr wurden 12 Seiten gesperrt, darunter auch das bekannte Flashclip-Portal Redtube. Überraschend ist nur, dass das Land zu 70% von Buddhisten bevölkert wird, und nicht etwa von Muslimen, wie man bei solchen Nachrichten eher vermuten würde. In den vergangenen Monaten gab es ähnliche Regelungen nur aus Saudi Arabien und weiteren islamischen Staaten. Eine Insel in Südasien mit Pornoverbot, das hat der Welt noch gefehlt.






Kommentar Schreiben