Indonesischer Innenminister droht Blackberry wegen Handy Pornos
Der Krieg in Indonesien um die Verfügbarkeit von mobiler Pornographie geht in die entscheidende Phase. Minister für Kommunikation und Information, Tifatul Sembiring, hat nun gedroht, Blackberry aus dem Land zu verbannen, sollte deren Hersteller RIM sich weigern, Handy Pornos aller Art auf seinen Geräten zu blockieren. Er behauptet, RIM seine Wünsche mitgeteilt, allerdings keine Antwort erhalten zu haben. Sollte sich daran nichts ändern, würde die indonesische Regierung nicht zögern, alle betreffenden Dienste zu sperren, da gegen geltendes Recht verstoßen werden könne.
Bereits Anfang August hatte Sembiring RIM aufgefordert, im Land selbst Server aufzustellen, die damit unter indonesische Zuständigkeit fielen. Begründet wurde dies mit verbesserter Steuerfahndung und Gesprächsprotokollierung in weiteren Kriminalfällen. Dass es dabei jedoch vor allem um Zensur geht, zeigen ähnliche Forderungen aus Staaten des arabischen Raums, die Gesetze zur Meinungsfreiheit und Pornokonsum eigenhändig durchsetzten wollen. Bisher läuft der gesamte globale Blackberry-Datenverkehr verschlüsselt über die amerikanischen Server der Firma.






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