Eine WM ohne Pornos?
Obwohl China immer noch als das Mekka aller zensurgeilen Politiker gilt, holen andere Staaten gewaltig auf. In vielen muslimischen Ländern gibt es bereits Pornofilter für das Internet, manche verfügen gar über angepasste Methoden für mobile Internetzugänge. Seit neuestem macht sich auch der südafrikanische Innenminister Malusi Gigaba für einen nationalen Pornofilter stark. Nach einem ersten Gesetzesentwurf müssten die Internetprovider sogar von sich aus jeden melden, der versucht, Pornos zu verbreiten. Man kann nur hoffen, dass das nicht bis zur WM losgeht. Die größtenteils männlichen Fans bescheren der Prostitution während des Turniers ohnehin einen gewaltigen Aufwind. Wenn nun noch die Pornos komplett wegfallen, dann gibt es kein Halten mehr. Außerdem drückt man durch Verbote die Branche in den Schwarzmarkt, wo sie unter keinerlei staatlicher Kontrolle mehr steht. So würden die Grenzen zwischen legaler und illegaler Pornographie verschwimmen. Daran kann kein Rechtsstaat ein Interesse haben.








